Geschichte Gastroseelsorge
1925–1960: Gründung und Aufbau
1926 gründet Elisabethe Marie Bischoff-Beck, Frau von Direktor des Hotels Baslerhof (Aeschenvorstadt 55), nach einer Tagung in Deutschland 1925 die Schweizer Sektion des Christlichen Bundes für Gasthausangestellte (CBfG) und den Pionierstandort Basel.
1927 entsteht mit Unterstützung der Evangelischen Stadtmission Basel (ESM) und dem Verein Freundninnen junger Mädchen (heute Verein Compagna) am Nadelberg 6 eine Tagesstube für Serviertöchter – ein Treffpunkt für Austausch, Gebet und Gemeinschaft.
1960–2010: Wandel und Integration
1964 entsteht die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für das Gastgewerbe (EAG) als Nachfolgeorganisation des CBfG.
1970er Jahre: Teilnahme an der Igeho-Fachmesse Basel; Zusammenarbeit mit der katholischen Gastroseelsorge beginnt.
1981 wird die Arbeit unter dem neuen Namen Kirchlicher Dienst im Gastgewerbe (KDG) in die Evangelische Stadtmission Basel integriert – Seelsorger ist Eduard Gimmel.
2009 wechselt Thawm Mang als Gastroseelsorger seinen Tätigkeitsschwerpunkt und tritt eine neue Stelle in Kleinbasel an.
2010 erfolgt die Auflösung des KDG-Basel durch die Stadtmission – eine Phase der Pause.
2016–heute: Wiederaufbau und Weiterentwicklung
2016 initiiert Christoph Ramstein, Geschäftsführer der Stadtmission, den Wiederaufbau.
2017 wird Bernhard Jungen Gastroseelsorger; prägend als Offenes Ohr auf Beizen-Tour.
2020 veröffentlicht BJ während der Corona-Krise das Buch „Unfassbar – Wie die Basler Gastronomie der Krise trotzt“.
2022 übernimmt Roli Staub die Nachfolge; vernetzend in der Basler Gastronomie.
2024 folgt Jamin Deutscher in der Co-Geschäftsführung auf CR mit der Leitung des Bereichs Gastro der Stadtmission.
2025 erfolgt die historische Aufarbeitung und digitale Neupositionierung der Gastroseelsorge Basel, inklusive Kooperation mit der Igeho 2025 zur psychischen Gesundheit in der Gastronomie.
2026: 100 Jahre Jubiläum der Basler Gastroseelsorge und 70 Jahre Waldhüsli als offizieller Standort.
Wichtige Orte
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Hotel Baslerhof Aeschenvorstadt 55: Gründungsort der Basler Gastroseelsorge (1925).
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1901 Bau als Hotel Bären mit grosser Tragödie
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1903 bis 1906 Änderung Gesellschaft des katholischen Vereinshauses 'Basler Hof'
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1908/1911 Handänderung zu Verein für Mässigkeit und Volkswohl; Hotel Baslerhof Christliches Hospiz
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1926 Bauliche Erweiterung und Handänderung
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1970 Liquidation Baslerhof Hotel Garni
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Gesellschaft Christlichen Vereinshaus Nadelberg 6: Erste Tagesstube (1927–1962).
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C.F. Spittler-Haus Socinstrasse 13: Standort nach Wegzug vom Nadelberg (ab 1962).
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Waldhüsli Rüthihard Lehmgrubenweg 17: Rückzugs- und Begegnungsort seit 1956, heute symbolischer Ort der Basler Gastroseelsorge.
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1936 Baueingabe Gartenhaus durch Verein Asyl für schutzbedürftige Mädchen, Standort Lachmatt
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1943 Erstmalige Miete des Waldhüsli durch CBfG Basel, aufgrund Militäraktivitäten andere Benutzung der Räumlichkeiten am Nadelberg 6
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1956 Schenkung Wochenendhaus durch Mädchenheim und Haushaltungsschule am Nonnenweg an Christlichen Bund für das Gastgewerbe Basel (CBfG Basel), Standort Lachmatt dann Wechsel zur Rütihard
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Bilderstrecke Staatsarchive Basel
Und jetzt?
Was kann helfen?
In einer Welt die sich ständig verändert, ist es von essenziellem Wert, sich um die seelische Gesundheit zu kümmern. Dafür Verantwortung zu übernehmen ist für jeden Menschen sowohl für Arbeit und Privatleben von grosser Bedeutung.
Folgende Toolbox ist ein Beispiel für alltagstaugliche Werkzeuge.
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